Gepostet von admin am 28. Sep 2011
Dead Space 2

Dead Space 2

Das Zocken von Splatter- und Horrorspielen gehört zwar eigentlich nicht zu meinen üblichen Freizeitbeschäftigungen, doch nachdem ich im letzten Jahr eine ausgeliehene PC-Version des Weltraum-Shooters „Dead Space“ in nur wenigen Stunden begeistert durchgespielt habe, entschloss ich mich vor kurzem zum Kauf des Nachfolgers. Allerdings nutzte ich nun meine, ebenfalls brandneue, PS3 als Spieleplattform und nicht mehr den klassischen PC.
Um eines vorweg zu nehmen: Das Spiel Dead Space 2 ist wirklich nichts für schwache Nerven und verdient zurecht die Bezeichnung FSK 18 +! Im Spiel gibt es zwar etwas weniger Schock-Momente als beim ersten Teil, doch von der ersten bis zur letzten Minute haben die Entwickler an Blut, Körperteilen und erschreckend düsteren Gängen nicht gespart.

Die eigentliche Handlung knüpft an der des Vorgängers natürlich an: Immer noch in der Person des Isaac Clarke darf sich der Spieler mit zahllosen Weltraum-Monstern herumschlagen. Doch die Erlebnisse aus dem ersten Teil scheinen auch nicht ganz spurlos an den Held vorbeigegangen zu sein. Die Hauptfigur befindet sich nämlich in der Nervenanstalt des Raumschiffes „Ishimura“ und muss sich anscheinend noch von den Ereignissen des letzten Dead-Space-Gemetzels erholen. Doch dafür bleibt keine Zeit. Eine erneute Necromorphen-Seuche breitet sich rasend schnell aus und verwandelt alle Menschen der Raumstation in fiese und bösartige Kreaturen. Möglichkeiten, die mutierten Mitreisenden zu besiegen liegen jedoch nicht nur in purer Waffengewalt: Ausgestattet mit einem sogenannten Stasis-Modul darf man seine Gegner nämlich für eine kurze Zeit schockfrosten oder verlangsamen.

Während des Spiels muss der Spieler mehr oder weniger die gleichen Aufgaben erfüllen. So sollen Personen gesucht, Schleusen geöffnet, Computerchips eingesammelt und Notsignale abgesendet werden. Im Gegensatz zu normalen Ego-Shootern hat Dead Space 2 also eine tiefgründigere Story, trumpft jedoch mit keiner unglaublich mitreißenden, gefühlvollen oder abwechslungsreichen Geschichte auf.
Gut gefallen haben mir auf jeden Fall die Waffen-Funktionen: Der Spieler darf während des Spiels seine Waffen modifizieren, verstärken und sogar zwei Waffen zu einer zusammenfügen. Außerdem hat Dead Space 2 einen leichten Rollenspiel-Character. Anstatt nur Munition und Waffen zu finden, muss sich der Spieler auch in Waffenläden mit Ausrüstung und Medipacks versorgen. Ein bisschen Finanz- und Handelsgeschick sind also ebenfalls gefragt. Etwas weniger gelungen finde ich jedoch die Gegnerhorden. Zwar unterschieden sich die einzelnen Mutationen voneinander, doch im Großen und Ganzen ähneln sich die Gegner in erschreckend vielen Punkten.

Nach wie vor gehört Dead Space 2 jedoch zu meinen Lieblingsspielen. Auch der Mehrspieler-Modus, der wirklich viel Action und abwechslungsreiche Spiel-Modi bietet, hebt den Spiel-Spaß noch einmal deutlich an!

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